AVV-Anfrage-Generator
Bevor du Kundendaten in ein KI-Tool gibst, brauchst du meist einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag (AVV/DPA). Dieses Tool baut dir die fertige Anfrage-Mail — mit den richtigen Datenschutz-Fragen. Kopieren, anpassen, abschicken.
⚖️ Vorlage zur Orientierung, keine Rechtsberatung. Der AVV (Art. 28 DSGVO) ist bei der Verarbeitung personenbezogener Daten durch einen Dienstleister i. d. R. Pflicht. Viele Anbieter stellen ihn online bereit — diese Mail beschleunigt die Klärung.
Warum du einen AVV brauchst
Wenn ein Dienstleister — etwa ein KI-Anbieter — in deinem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet, verlangt die DSGVO in der Regel einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV, englisch DPA) nach Artikel 28. Er hält schriftlich fest, was der Anbieter mit den Daten darf, wie er sie schützt und wann er sie löscht. Ohne diesen Vertrag gibst du Daten aus der Hand, ohne die Kontrolle darüber abzusichern — und riskierst im Ernstfall ein Bußgeld. Gerade bei KI-Tools, in die schnell mal ein Kundenname oder eine E-Mail wandert, ist der AVV deshalb kein bürokratisches Detail, sondern die Grundlage für eine saubere Nutzung.
So nutzt du die Anfrage
Du trägst Anbieter, dein Unternehmen und deinen Namen ein und wählst, welche Fragen mit in die Mail sollen. Das Werkzeug formuliert daraus eine fertige, höfliche Anfrage, die du kopieren oder direkt als E-Mail öffnen kannst. Die mitgelieferten Fragen decken die wichtigsten Datenschutz-Punkte ab: Wo wird verarbeitet, werden Eingaben zum Training genutzt, welche Subunternehmer sind beteiligt, wie sehen Löschfristen und Schutzmaßnahmen aus. Es ist eine Vorlage zur Orientierung und keine Rechtsberatung.
Häufige Fragen
Brauche ich immer einen AVV?
Immer dann, wenn der Anbieter in deinem Auftrag personenbezogene Daten verarbeitet. Nutzt du ein Tool nur für allgemeine, nicht-personenbezogene Inhalte, ist er meist nicht nötig — im Zweifel aber lieber nachfragen.
Reicht eine E-Mail aus?
Die Mail startet den Prozess. Der eigentliche AVV ist ein Vertrag, den du anschließend abschließt — viele Anbieter stellen ihn online bereit oder schicken ihn auf Anfrage zu.
Was, wenn der Anbieter keinen AVV anbietet?
Das ist ein Warnsignal. Dann solltest du dort keine personenbezogenen Daten eingeben — oder auf einen Anbieter wechseln, der einen AVV bereitstellt.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Es ist eine praktische Vorlage, die die Klärung beschleunigt. Bei sensiblen Daten oder regulierten Berufen zieh eine Datenschutz-Fachperson hinzu.
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